Stabwechsel im Fraktionsvorsitz

Jan Mecks folgt auf Rudi Gültner

Zunächst: Glückwunsch zur Wahl, obwohl auch wir uns beglückwünschen können, dass Du als SPDFraktionsvorsitzender im Stadtrat antritts.

Danke für die Vorschusslorbeeren. Ich muss euer Vertrauen noch rechtfertigen. Zudem ist es nicht leicht in die Fußstapfen meines Vorgängers Rudi Gültner zu treten. Er ist seit 13 Jahren Ratsmitglied und hat alles was man für diese Aufgabe braucht. Er ist rhetorisch und inhaltlich immer gut präsent, wenn es darum geht, die Belange der Bürger/-innen zu vertreten und SPD-Positionen im Stadtrat eine Stimme zu verleihen.

Da wirst Du gut und schnell reinwachsen, denn Du bist kein Neuling in der Kommunalpolitik: seit 10 Jahren dabei , seit 2014 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender – viel Erfahrung für einen jungen Genossen.

Ja, in diesen 10 Jahren kam schon einiges zusammen: Seit 2009 bin ich im Stadtrat und habe Schritt für Schritt die wichtige Ausschussarbeit kennengelernt. Die Themen im Haupt- und Finanzausschuss zum Beispiel sind die perfekte Mischung, um sich als junger Kaufmann aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen.

Darüber hinaus bist du auch auf Verbandsgemeindeebene aktiv.

Stimmt. Bei der Wahl 2014 habe ich auch die Chance erhalten, Mitglied im VG-Rat zu sein. Hier versuche ich die Interessen der Wörrstädter zu vertreten. In den Ausschüssen Zentrales + Finanzen, sowie Tourismus, Kultur und Zukunftsentwicklung kann ich dabei auch neue Ideen einbringen.

Klingt schon fast ein bisschen viel. Aber du bist 33 Jahre und top fit, ich glaube du schaffst das.

Fitness ist meine zweite Leidenschaft. Hier finde ich neben Beruf und Politik den Ausgleich. Sport, Unterhaltung und Wellness sind eine perfekte Kombination. Dazu kommt, dass ich sehr gerne in Rheinhessen Rad fahre. Auch politisch liegt mir und der SPD-Fraktion der sportliche Ausgleich am Herzen, deshalb haben wir uns auch für Einrichtung eines Fitness-Parcours für Jung und Alt in Wörrstadt eingesetzt.

Politik macht die SPD nicht nur für Sportler. Ihr habt z. B. beantragt, die Bürgersteige abzusenken. Das kommt vor allem Senioren und Menschen mit Behinderungen zu gute.

Ja, aber auch den Eltern die ihre Kinderwagen durch die Stadt bewegen. Deren Zahl nimmt zu, durch das Neubaugebiet Hinter der Bahn wächst Wörrstadt weiter. Daher werden wir weiterhin neben den Interessen der »Alt-Wörrstädter« auf die jungen Familien und Neubürger achten. Im Bereich der Digitalisierung haben wir freie WLAN-Hotspots an den Plätzen in Wörrstadt erreicht. Im Zuge der Kommunalwahl 2019 arbeiten wir daran, dass wir mehr junge Bürger für unsere politische Arbeit gewinnen und aktivieren können. Auch die Erfüllung der Frauenquote liegt uns sehr am Herzen.

Bei der Landtagswahl hast Du als Mitarbeiter von MdL Heiko Sippel den Wahlkampf mitkoordiniert. Die nächste Wahl ist die Bundestagswahl. Was ist geplant?

Der Landtagswahlkampf war erfolgreich. Und das wollen wir auch im Jahr 2017 fortsetzen. Der Wahlkampf kommt langsam ins Rollen und auch in Wörrstadt werden eine Vielzahl von Aktionen auf den Weg gebracht. Und es ist immer wieder eine schöne Aufgabe, sich für gute Kandidaten wie Heiko Sippel und Marcus Held stark zu machen. In Wörrstadt haben wir eine SPDTruppe, die immer vollen Einsatz bringt.

Dein Lebensmotto lautet: »Das Wir steht vor dem Ich«. In Deinem Studium ging es vor allem um wirtschaftliche Effizienz ein. Das klingt für manche gegensätzlich.

Das ist kein Widerspruch und darf es auch nicht sein. Vielmehr versucht die SPD mehr an sozialer Gerechtigkeit umzusetzen – auch in Wörrstadt. Hierfür treten wir mit unserer Politik schon seit Jahren ein und werden es auch in Zukunft tun.

Danke für das Gespräch.
Das Interview mit Jan Mecks führte Jürgen Bayer.


Liebe Wörrstädterinnen und Wörrstädter,
seit Beginn dieser Legislaturperiode habe ich mich als Fraktionsvorsitzender gemeinsam mit einer starken SPD-Fraktion im Stadtrat für eine bürgernahe Politik eingesetzt und mit zahlreichen Anträgen Wörrstadt immer ein Stückchen lebenswerter machen.

All das kostet Zeit, viel Zeit. Nicht nur für die Stadtratssitzungen, denn die eigentliche Arbeit wird zuvor in den Ausschüssen gemacht. Und davor gibt es Fraktionssitzungen, in denen eigene Ideen entwickelt werden. Neue berufliche Aufgaben machen es mir leider nicht möglich, als Vorsitzender der SPD-Fraktion die ehrenamtliche politische Arbeit fortzusetzen. Ich freue mich deshalb, dass mit Jan Mecks ein junger und kompetenter Kollege diese Aufgaben übernehmen will. Damit ist sichergestellt, dass die SPD-Fraktion die Arbeit unseres Bürgermeisters Ingo Kleinfelder sowie der Beigeordneten unterstützt und mit kreativen Ideen die Stadtratsarbeit bereichert.

Herzlichst Ihr
Rudi Gültner

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Es gibt nichts Gutes – außer man tut es

Was aus den Spenden beim SPD-Marktfrühstück wird

Dreimal im Jahr veranstalten SPD-Fraktion und -Ortsverein ihr traditionelles Marktfrühstück auf dem Bauernmarkt im Winzerhof Huth. Neben Gesprächen mit der Stadtspitze gibt es dabei auch kostenlos »Weck, Worscht und Woi«. Unter dem Motto »Wir geben ALLES – Geben SIE etwas« bittet die SPD um einen kleinen finanziellen Beitrag, der von der SPD an Wörrstädter Vereine weitergegeben wird. Der Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender Jan Mecks zeigt sich von den jweiligen Ergebnissen begeistert. Im diesem Jahr beträgt die Spendensumme 400 Euro. Sie wird der VG Flüchtlingshilfe Wörrstadt zugutekommen. Jeweils 200 Euro gehen an die Ehrenamtlichen des Café Willkommen und an die Ehrenamtlichen der Kleiderkammer.

Bei einem Besuch beider Einrichtungen konnten sich Jan Mecks und sein Fraktionskollege Mustafa Yilmaz von der Arbeit, die den Flüchtlingen zugutekommt, ein eigenes Bild machen: Das Café Willkommen erleichtert es Flüchtlingen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden. Das Angebot der bis zu 30 freiwilligen Helfern erstreckt sich von Hilfestellungen bei Behördengängen, über persönliche Gespräche zur Bewältigung von Konfliktsituationen bis hin zu Informationen über Wörrstadter Vereine oder soziale Dienste. Darüber hinaus gibt es auch immer wieder kleine Probleme zu lösen: »Hier fehlt mal ein Topf, dort mal ein Stuhl. Es sind die alltäglichen Dinge, die mal schnell besorgt werden müssen.« So beschreiben Eberhard Bürgers und Christian Schnabel ihre täglich Unterstützungsarbeit für die Flüchtlinge aus Syrien, Somalia, Iran, Afghanistan und Eritrea. Auch Andrea Rinke-Bachmann, seit gut einem Jahr Koordinatorin der VG Flüchtlingshilfe Wörrstadt ist überaus glücklich darüber, dass sich so viele freiwillige Helfer mit viel Herz und Tatendrang in der Flüchtlingshilfe einbringen.

Mit der Kleiderkammer wird das Angebot im Rahmen der Kooperation zwischen der VG und dem Caritasverband Worms ergänzt. Im Second-Hand-Shop in der Friedrich- Ebert-Straße erhalten Flüchtlinge und Bedürftige Bekleidung, Schuhe, Bettwäsche sowie Haushaltswaren und Geschirr. In den Öffnungszeiten (dienstags und donnerstags) nimmt das Team Spenden entgegen. »Wir schätzen es sehr, dass die vielen Helfer im Café Willkommen sowie in der Kleiderkammer einen Ort der Begegnung geschaffen haben, wo Menschen sich gegenseitig helfen und unterstützen«, würdigte Jan Mecks die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.

Neben Andrea Rinke-Bachmann und Gabriele Dick (Koordination Kleiderkammer) bedankten sich die Helfer/-innen für die aktuelle Spende der Bürger/-innen beim SPD-Marktfrühstück: »Wir werden das Geld für Kaffee, sowie für unsere Frühstückspausen nutzen«, erklärt Andrea Rinke- Bachmann und würdigte nochmals das große Engagement aller Ehrenamtlichen in ihrem Team. Und für die SPD schließt Jan Mecks an: »Wir sagen Danke all denen, die uns bei unserem Marktfrühstück besucht und gespendet haben.«

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| Marcus Held | AnsprechBar | 18.09.17 |

| AnsprechBar in Wörrstadt |
| Montag, 18. September 2017 |
| 19:00h bis 20:00h |
| Neunröhrenplatz |

Herzliche Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Marcus Held, der mit seiner „AnsprechBar“ am Montag, den 18.09.2017 in Wörrstadt Station macht. Kommen Sie mit Herrn Held und uns ins Gespräch und stellen Sie Ihre Fragen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gute Gespräche.

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Innenstadtsanierung: Mit und für die Bürger

Geplant war es schon lange. Jetzt ist das Geld da, die guten Absichten in die Praxis umzusetzen, denn Wörrstadt ist in das Städtebauförderprogramm »Ländliche Zentren« aufgenommen worden. Damit kann die Innenstadt-Sanierung beginnen – und zwar gemeinsam mit den Wörrstädterinnen und Wörrstädtern. Denn Bürgerbeteiligung wird in diesem Prozess groß geschrieben.

»Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Stadt Wörrstadt mit dem Gebiet Stadtkern in das Bund-Länder- Programm ländliche Zentren – kleinere Städte und Gemeinden aufgenommen wird.« So beginnt die freudige Botschaft, die der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz im November 2012 an Stadtbürgermeister Ingo Kleinfelder geschrieben hat. Was bedeutet das für Wörrstadt und die Bürgerinnen und Bürger? Wer profitiert von diesem Programm? Was kann man, was muss man tun, um teilzuhaben? Und vor allem: Warum dauert es so lange?

Das Ziel

»Das Förderprogramm soll kleinere Städte unterstützen, ihre zentralörtliche Versorgungsfunktionen und öffentliche Daseinsvorsorge dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der Region zu sichern und zu stärken.« Was dieser trockene Verwaltungstext aus der offiziellen Mitteilung des Ministeriums bedeutet, lässt sich auf eine einfache Formulierung bringen: Wörrstadt soll attraktiver werden und zukunftsfähig bleiben.

Konkret heißt das: Innerhalb des vom Stadtrat festzulegenden Erneuerungsgebietes können Einzelmaßnahmen der Gemeinde oder Privatpersonen gefördert werden. Solche Maßnahmen können z. B. der Modernisierung von Gebäuden oder der Instandsetzung von Straßen dienen. Das Land stellte im ersten Schritt zunächst 320 000 Euro zur Verfügung. Weitere Mittel können folgen, sobald klar ist, welche Maßnahmen geplant sind.

Ohne Fleiß, kein Geld

Bevor diese Fördersumme fließen kann, müssen Stadt und Verbandsgemeinde eine Reihe von Bedingungen erfüllen. So galt es, eine Entwicklungsstrategie für die Stadt und das Verbandsgemeindegebiet zu erarbeiten. Daraus sollte ein städtebauliches Entwicklungskonzept mit förderungswürdigen Maßnahmen abgeleitet werden. Natürlich musste zunächst das entsprechende Sanierungsgebiet definiert und abgegrenzt werden. All das geschah unter Beteiligung zweier Fachbüros: dem Planungsbüro stadtgespräch sowie dem Projektentwicklungsunternehmen map consult.

Die entsprechenden Ergebnisse, die Vorschläge und Pläne der Verwaltung in Stadt und Verbandsgemeide wurden anschließend im Stadtrat Wörrstadt und seinen Ausschüssen diskutiert und beschlossen. Dazu gehören u.a. die Festlegung der ersten Maßnahmen, die die Stadt im Rahmen des Programms umsetzen will. Von großer Bedeutung war auch ein Beschluss darüber, welche privaten Maßnahmen zur Modernisierung von Gebäuden im Sanierungsgebiet in welchem Umfang gefördert werden können. Viel Arbeit also für die Verwaltung und die Stadträte, die natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Das Thema Innenstadtsanierung steht immer wieder auf der Tagesordnung von Ratssitzungen.

Betroffene zu Beteiligten machen

Dann konnte der nächste und vielleicht wichtigste Schritt beginnen: die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Am 24. Oktober 2013 fand die Auftaktveranstaltung in der Neubornhalle statt. Dabei wurde ein Fragebogen vorgestellt, mit dem die Wünsche der Wörrstädter, die im Sanierungsgebiet wohnen oder Wohneigentum besitzen, ermittelt werden. Denn das Förderprogramm kann die öffentliche Infrastruktur verbessern; hier sind die Verwaltung und der Stadtrat gefordert. Das Programm kann darüber hinaus vor allem private Sanierungsmaßnahmen unterstützen. Deshalb legte der Stadtbürgermeister größten Wert auf Bürgerbeteiligung: »Wir möchten, dass Sie sich frühzeitig an der Vorbereitung und der Planung beteiligen, dass Sie Ihre Ideen, Anforderungen und Wünsche mit einbringen«, erklärte Ingo Kleinfelder und betonte die Freiwilligkeit: »Es kann niemand verpflichtet werden, an seinem Privateigentum etwas zu verändern, wenn er das nicht möchte.« In den nächsten Monaten fanden vier Workshops statt, in denen die Bürger Ideen und Vorschläge zu den Themen »Wohnen«, »Verkehr«, »Kultur, Freizeit, Tourismus« sowie »Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung« einbringen konnten. Die Workshops und der Fragebogen wurden ausgewertet. Die Präsentation des Zwischenstands erfolgte am 2. April 2014.

Ein ambitioniertes Programm

Zu den gewünschten Projekten gehören z.B. Neugestaltung von Straßen und Plätzen. Von größeren Baumaßnahmen wie der Friedrich-Ebert-Straße und am Neunröhrenplatz bis zu kleineren Verbesserungen wie der Instandsetzung der Treppe am Volksbankgraben geht die Palette denkbarer Aktivitäten. Im Rahmen städtebaulicher Planungen soll ein Verkehrskonzept erarbeitet oder ein Nutzungskonzept für den Graben entwickelt werden. Weiter sind die Schaffung eines Brunnenrundwegs oder eines Beleuchtungskonzepts wünschenswert. Und auch ganz banale Dinge sind denkbar, z. B. das Konzept »Nette Toilette«.

SPD-Anträge zur Innenstadtsanierung

Parallel zur Bürgerbeteiligung machte sich auch der Stadtrat Gedanken. Dabei hat die SPD eine Reihe von Anträgen gestellt:

  • Januar 2015: LED-Beleuchtung Die SPD regt an, die gesamte Beleuchtung in Wörrstadt auf moderne LED-Technik umzustellen. Dies soll zunächst in Bereichen, in denen ohnehin eine neue Beleuchtung eingerichtet werden muss (Neubaugebiet sowie Innenstadtsanierung), geschehen.
  • April 2016: E-Tankstelle Die SPD regt an, eine E-Tankstelle einzurichten. Dabei könnte ein Stromanbieter als Partner gewonnen werden, um Einrichtung und Betrieb für die Gemeinde kostenneutral zu realisieren. Ein solches ökologisches Angebot würde auch die Attraktivität von Wörrstadt als Einkaufsziel steigern.
  • Juni 2016: Hotspots/freies WLAN
    Die SPD regt an, in Wörrstadt ein frei zugängliches WLAN-Netz einzurichten. Als erster Schritt könnte am Neunröhrenplatz ein entsprechendes Angebot zur Verfügung gestellt werden.

Wenn´s ums Geld geht

Bevor die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße begann, wurde im Stadtrat noch heiß diskutiert, wie dies finanziert wird. Natürlich fließen Fördergelder. Und die Kosten für über die Standardsanierung hinausgehende Maßnahmen übernimmt die Stadt komplett. Das war klar. Auch einen Teil der Restkosten zahlt die Kommune. Einen Teil müssen aber die Anwohner übernehmen. Die Frage war: Wie viel? Der Stadtrat war sich einig, die Bürger in möglichst geringem Umfang zu belasten »Wir wollen den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Mittel zur Instandsetzung privater Bausubstanz zu nutzen«, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Rudi Gültner. Erst im dritten Anlauf gelang es, eine Aufteilung zu finden. Die ersten Versuche scheiterten am Einspruch von Kreis und
Verbandsgemeinde, die eine höhere Bürgerbeteiligung forderten. Zähneknirschend musste der Stadtrat einen Schlüssel von 30:70 akzeptieren. Unter Ausnutzung des Gestaltungsspielraums wurde ein 34-prozentiger Stadtanteil beschlossen. Mehr lässt die Rechtslage nicht zu.

Jetzt geht´s los
Das Bild unten beweist: Jetzt geht´s los. Mit dem ersten Spatenstich begann am 16.11.2016 offiziell die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße. Und auch die ersten Anträge für Projekte zur Modernisierung privater Gebäude sind bewilligt. Es wird also fleißig gebaut in Wörrstadt. Das Projekt Innenstadtsanierung läuft über rund 12 Jahre. Noch ist Geld da. Wer also sein Haus ohnehin modernisieren möchte, sollte jetzt die Chance nutzen. Wörrstadt soll attraktiver werden – mit und für die Bürgerinnen und Bürger.

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MdB Marcus Held besucht Wörrstädter Unternehmen

img_0787Ganz gleich, ob exzellenter Rheinhessenwein, italienische, spanische oder französische Rebsäfte: Ganz Deutschland und halb Europa erhält seinen Wein aus Wörrstadt. „Das bedeutet für mich, dass Deutschlands größtes Weinanbaugebiet Rheinhessen mittlerweile auch europaweit, mehr als verdient, seine Anerkennung als Weindrehscheibe gefunden hat“, befand der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held bei seinem Besuch von „HoWa Sped“, im Rahmen seiner jüngsten, ausgedehnten Bereisung der Stadt Wörrstadt. Als aufstrebender Logistik- und Lagerpartner des rheinhessischen und internationalen Weinhandels prägt die Firma seit 1993 das unternehmerische Gesicht Wörrstadts nachhaltig mit. Dabei brilliert das mittelständische Familienunternehmen mit Robert, Hendrik und Carolin Hochgesand an der Spitze durch flache Hierarchie und individuelle Qualitätsdienstleistung. „Die Arbeit von Howa Sped bestätigt: Rheinhessenwein liegt voll im Trend und erfreut sich größter Beliebtheit. Ebenso steht die Arbeit der Familie stellvertretend für den hohen Standard und die wichtige Rolle des deutschen Mittelstands“, so Held nach einem Gespräch vor Ort.

img_0788Von gelebter und realitätsnaher Inklusion und beherzter Arbeit mit behinderten Menschen zeigte sich Held bei seinem Besuch der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) vollauf begeistert. Während eines längeren Rundgangs durch die Werkstätten und Arbeitsplätze der dort Beschäftigten gewann der Parlamentarier einen vielfältigen Einblick in die Arbeit des Personals und der Beschäftigen durch Gerda Hiemayer, Werkstattleitung Arbeitsbereich, Ulf Kowal, Werkstattleitung Berufsbildungsbereich und Tagesförderstätten und Benedikt Unterhalt von der Arbeitsvorbereitung. „So geht Inklusion durch und mit behinderten Menschen. Inklusion ist keine Einbahnstraße, sondern funktioniert nur in beide Richtungen. Die NRD macht es durch eine großartige Vernetzung zwischen Werkstätten, Tagesförderstätten und Außenarbeitsplätzen möglich, dass die Arbeit mit und für die Menschen im Vordergrund steht – Fernab von Lippenbekenntnissen zur Inklusion“, freute sich Held über die vielen persönlichen Begegnungen in den Werkstätten und die zahlreichen Gespräche. An der Bereisung der Stadt mit Besuchen von Unternehmen und Initiativen, die Held regelmäßig durchführt, nahmen auch der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wörrstadt und Rommersheim, Jan Mecks, Bürgermeister Ingo Kleinfelder und die Beigeordneten Gerhard Seebald und Karl-Heinz Andresen sowie zahlreiche Mitglieder des SPD Ortsvereins teil.

img_0789Ebenso interessante wie facettenreiche Einblicke verschaffte sich Held bei IT-Großprojekt-Spezialist „intertronic“ und in der Flüchtlingssammelunterkunft von Volker Schmand. Abgerundet wurde der spannende Tag durch eine bestens besuchte Info- und Diskussionsrunde in den Neubornstuben unter dem Motto „Berlin trifft Wörrstadt“, in der zahlreiche aktuelle Themen zur Sprache kamen.

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Drei Fragen an …

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Nun gibt es in der SPD-Fraktion Veränderungen, weil Mitglieder wegen Umzugs ihre Arbeit im Stadtrat oder den Ausschüssen beenden müssen. Den ausscheidenden SPDlern möchten wir »Danke« sagen, ihren Nachfolgern wünschen wir viel Erfolg.

Wir haben drei persönliche Fragen an die »Alten« und die Neuen in der SPD-Fraktion gestellt und spannende Antworten erhalten:

Frage 1: Ich engagiere mich in der SPD, weil…
Frage 2: In Wörrstadt setze ich mich besonders ein für…
Frage 3: Neben Kommunalpolitik mag ich am liebsten …

Sascha Gärtner verstärkt die SPD-Fraktion in verschiedenen Ausschüssen

Sascha_Gaertner(1) … weil ich die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger in der Kommunalpolitik vertreten möchte.

(2) … den Erhalt und die Attraktivität der Grünanlagen sowie die Ausstattung der Kindertagesstätten.

(3) … eine ruhige Kugel schieben in meinem Bouleverein.


Manfred Dietzsch kennt die Stadtratsarbeit schon aus früheren Legislaturperioden und ist jetzt wieder Mitglied des Stadtrats

(1)dietzsch … weil ich überzeugterSozialdemokrat bin und finde, dass die SPD sich gleichermaßen für alle Belange der Bürger unserers Landes einsetzt – ganz gleich welcher sozialen Schicht sie auch angehören. Jeder findet in der SPD seine Heimat.

(2) … für ein schöneres Stadtbild – nicht nur im Bereich der geplanten Innenstadtsanierung, sondern in der ganzen Stadt.

(3) … ich liebe meinen Beruf!


Matthias Krauß, musste wegen Umzugs seine Stadtratstätigkeit im Frühjahr 2016 beenden

Krauss(1) … weil ich meine persönlichen Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit sowie Solidarität in den sozial demokratischen Grundwerte wiederfinde.

(2) … ein Miteinander, d.h. für eine soziale Politik, wobei zum Beispiel groß und klein sowie alt und jung gleichermaßen berücksichtigt werden.

(3) … meinen Job in der Kinder- und Jugendhilfe. Das größte Gut ist und bleibt aber für mich, die Wohlfühloase das Familienleben.


Jürgen Bayer, nachdem er bereits in einigen Ausschüssen mitgearbeitet hat, vertritt er seit März 2016 die SPD im Stadtrat Wörrstadt

bayer(1) … ich schon immer eine rote Socke bin und die Sozialdemokratie die beste Gesellschaftsordnung bieten könnte.

(2) … Stadt- und Verkehrsentwicklung. Dazu gehören für mich auch Sport-und Spielplätze

(3) … als Renter mache ich dann am liebsten nix. Aber es kommt immer etwas dazwischen.


Bettina Koch, bis März 2016 saß sie für die SPD im Stadtrat arbeitete in verschiedenen Ausschüssen mit

Koch(1) … weil sich die politischen Ziele der SPD wie z.B. soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit mit meinen persönlichen Einstellungen decken. Auch möchte ich meinen Kindern vermitteln, wie wichtig politisches Engagement ist. Nur so kann man Gesellschaft mitgestalten.

(2) … Auch wenn wir jetzt in Alzey leben, bleiben wir doch in Wörrstadt verwurzelt und dort aktiv. Es bestehen sehr wertvolle Beziehungen zu vielen Freunden und Bekannten in Wörrstadt, welche ich nicht missen möchte. Insbesondere die Herzlichkeit und Fröhlichkeit der Wörrstädter, sowie die gute Zusammenarbeit in der SPD-Fraktion schätze ich sehr. Auf diesem Weg kann ich auch noch etwas Gutes für Wörrstadt tun.

(3) … FASTNACHT! Als aktives Mitglied der Mainzer Ranzengarde im Spielmanns- und Fanfarenzug kann ich meinen Arbeitsund Alltagsstress abbauen. Natürlich bin ich weiterhin für die Seniorenfastnacht in Wörrstadt da. Dann treibe ich etwas Sport, arbeite gerne in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und im Netzwerk Demenz, fahre seit Neuestem einen Vespa-Roller und genieße mein neues Zuhause mit meinen Kindern, meinem Partner samt Hund.

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