Innenstadtsanierung: Mit und für die Bürger

Geplant war es schon lange. Jetzt ist das Geld da, die guten Absichten in die Praxis umzusetzen, denn Wörrstadt ist in das Städtebauförderprogramm »Ländliche Zentren« aufgenommen worden. Damit kann die Innenstadt-Sanierung beginnen – und zwar gemeinsam mit den Wörrstädterinnen und Wörrstädtern. Denn Bürgerbeteiligung wird in diesem Prozess groß geschrieben.

»Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Stadt Wörrstadt mit dem Gebiet Stadtkern in das Bund-Länder- Programm ländliche Zentren – kleinere Städte und Gemeinden aufgenommen wird.« So beginnt die freudige Botschaft, die der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz im November 2012 an Stadtbürgermeister Ingo Kleinfelder geschrieben hat. Was bedeutet das für Wörrstadt und die Bürgerinnen und Bürger? Wer profitiert von diesem Programm? Was kann man, was muss man tun, um teilzuhaben? Und vor allem: Warum dauert es so lange?

Das Ziel

»Das Förderprogramm soll kleinere Städte unterstützen, ihre zentralörtliche Versorgungsfunktionen und öffentliche Daseinsvorsorge dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der Region zu sichern und zu stärken.« Was dieser trockene Verwaltungstext aus der offiziellen Mitteilung des Ministeriums bedeutet, lässt sich auf eine einfache Formulierung bringen: Wörrstadt soll attraktiver werden und zukunftsfähig bleiben.

Konkret heißt das: Innerhalb des vom Stadtrat festzulegenden Erneuerungsgebietes können Einzelmaßnahmen der Gemeinde oder Privatpersonen gefördert werden. Solche Maßnahmen können z. B. der Modernisierung von Gebäuden oder der Instandsetzung von Straßen dienen. Das Land stellte im ersten Schritt zunächst 320 000 Euro zur Verfügung. Weitere Mittel können folgen, sobald klar ist, welche Maßnahmen geplant sind.

Ohne Fleiß, kein Geld

Bevor diese Fördersumme fließen kann, müssen Stadt und Verbandsgemeinde eine Reihe von Bedingungen erfüllen. So galt es, eine Entwicklungsstrategie für die Stadt und das Verbandsgemeindegebiet zu erarbeiten. Daraus sollte ein städtebauliches Entwicklungskonzept mit förderungswürdigen Maßnahmen abgeleitet werden. Natürlich musste zunächst das entsprechende Sanierungsgebiet definiert und abgegrenzt werden. All das geschah unter Beteiligung zweier Fachbüros: dem Planungsbüro stadtgespräch sowie dem Projektentwicklungsunternehmen map consult.

Die entsprechenden Ergebnisse, die Vorschläge und Pläne der Verwaltung in Stadt und Verbandsgemeide wurden anschließend im Stadtrat Wörrstadt und seinen Ausschüssen diskutiert und beschlossen. Dazu gehören u.a. die Festlegung der ersten Maßnahmen, die die Stadt im Rahmen des Programms umsetzen will. Von großer Bedeutung war auch ein Beschluss darüber, welche privaten Maßnahmen zur Modernisierung von Gebäuden im Sanierungsgebiet in welchem Umfang gefördert werden können. Viel Arbeit also für die Verwaltung und die Stadträte, die natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Das Thema Innenstadtsanierung steht immer wieder auf der Tagesordnung von Ratssitzungen.

Betroffene zu Beteiligten machen

Dann konnte der nächste und vielleicht wichtigste Schritt beginnen: die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Am 24. Oktober 2013 fand die Auftaktveranstaltung in der Neubornhalle statt. Dabei wurde ein Fragebogen vorgestellt, mit dem die Wünsche der Wörrstädter, die im Sanierungsgebiet wohnen oder Wohneigentum besitzen, ermittelt werden. Denn das Förderprogramm kann die öffentliche Infrastruktur verbessern; hier sind die Verwaltung und der Stadtrat gefordert. Das Programm kann darüber hinaus vor allem private Sanierungsmaßnahmen unterstützen. Deshalb legte der Stadtbürgermeister größten Wert auf Bürgerbeteiligung: »Wir möchten, dass Sie sich frühzeitig an der Vorbereitung und der Planung beteiligen, dass Sie Ihre Ideen, Anforderungen und Wünsche mit einbringen«, erklärte Ingo Kleinfelder und betonte die Freiwilligkeit: »Es kann niemand verpflichtet werden, an seinem Privateigentum etwas zu verändern, wenn er das nicht möchte.« In den nächsten Monaten fanden vier Workshops statt, in denen die Bürger Ideen und Vorschläge zu den Themen »Wohnen«, »Verkehr«, »Kultur, Freizeit, Tourismus« sowie »Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung« einbringen konnten. Die Workshops und der Fragebogen wurden ausgewertet. Die Präsentation des Zwischenstands erfolgte am 2. April 2014.

Ein ambitioniertes Programm

Zu den gewünschten Projekten gehören z.B. Neugestaltung von Straßen und Plätzen. Von größeren Baumaßnahmen wie der Friedrich-Ebert-Straße und am Neunröhrenplatz bis zu kleineren Verbesserungen wie der Instandsetzung der Treppe am Volksbankgraben geht die Palette denkbarer Aktivitäten. Im Rahmen städtebaulicher Planungen soll ein Verkehrskonzept erarbeitet oder ein Nutzungskonzept für den Graben entwickelt werden. Weiter sind die Schaffung eines Brunnenrundwegs oder eines Beleuchtungskonzepts wünschenswert. Und auch ganz banale Dinge sind denkbar, z. B. das Konzept »Nette Toilette«.

SPD-Anträge zur Innenstadtsanierung

Parallel zur Bürgerbeteiligung machte sich auch der Stadtrat Gedanken. Dabei hat die SPD eine Reihe von Anträgen gestellt:

  • Januar 2015: LED-Beleuchtung Die SPD regt an, die gesamte Beleuchtung in Wörrstadt auf moderne LED-Technik umzustellen. Dies soll zunächst in Bereichen, in denen ohnehin eine neue Beleuchtung eingerichtet werden muss (Neubaugebiet sowie Innenstadtsanierung), geschehen.
  • April 2016: E-Tankstelle Die SPD regt an, eine E-Tankstelle einzurichten. Dabei könnte ein Stromanbieter als Partner gewonnen werden, um Einrichtung und Betrieb für die Gemeinde kostenneutral zu realisieren. Ein solches ökologisches Angebot würde auch die Attraktivität von Wörrstadt als Einkaufsziel steigern.
  • Juni 2016: Hotspots/freies WLAN
    Die SPD regt an, in Wörrstadt ein frei zugängliches WLAN-Netz einzurichten. Als erster Schritt könnte am Neunröhrenplatz ein entsprechendes Angebot zur Verfügung gestellt werden.

Wenn´s ums Geld geht

Bevor die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße begann, wurde im Stadtrat noch heiß diskutiert, wie dies finanziert wird. Natürlich fließen Fördergelder. Und die Kosten für über die Standardsanierung hinausgehende Maßnahmen übernimmt die Stadt komplett. Das war klar. Auch einen Teil der Restkosten zahlt die Kommune. Einen Teil müssen aber die Anwohner übernehmen. Die Frage war: Wie viel? Der Stadtrat war sich einig, die Bürger in möglichst geringem Umfang zu belasten »Wir wollen den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Mittel zur Instandsetzung privater Bausubstanz zu nutzen«, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Rudi Gültner. Erst im dritten Anlauf gelang es, eine Aufteilung zu finden. Die ersten Versuche scheiterten am Einspruch von Kreis und
Verbandsgemeinde, die eine höhere Bürgerbeteiligung forderten. Zähneknirschend musste der Stadtrat einen Schlüssel von 30:70 akzeptieren. Unter Ausnutzung des Gestaltungsspielraums wurde ein 34-prozentiger Stadtanteil beschlossen. Mehr lässt die Rechtslage nicht zu.

Jetzt geht´s los
Das Bild unten beweist: Jetzt geht´s los. Mit dem ersten Spatenstich begann am 16.11.2016 offiziell die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße. Und auch die ersten Anträge für Projekte zur Modernisierung privater Gebäude sind bewilligt. Es wird also fleißig gebaut in Wörrstadt. Das Projekt Innenstadtsanierung läuft über rund 12 Jahre. Noch ist Geld da. Wer also sein Haus ohnehin modernisieren möchte, sollte jetzt die Chance nutzen. Wörrstadt soll attraktiver werden – mit und für die Bürgerinnen und Bürger.

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MdB Marcus Held besucht Wörrstädter Unternehmen

img_0787Ganz gleich, ob exzellenter Rheinhessenwein, italienische, spanische oder französische Rebsäfte: Ganz Deutschland und halb Europa erhält seinen Wein aus Wörrstadt. „Das bedeutet für mich, dass Deutschlands größtes Weinanbaugebiet Rheinhessen mittlerweile auch europaweit, mehr als verdient, seine Anerkennung als Weindrehscheibe gefunden hat“, befand der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held bei seinem Besuch von „HoWa Sped“, im Rahmen seiner jüngsten, ausgedehnten Bereisung der Stadt Wörrstadt. Als aufstrebender Logistik- und Lagerpartner des rheinhessischen und internationalen Weinhandels prägt die Firma seit 1993 das unternehmerische Gesicht Wörrstadts nachhaltig mit. Dabei brilliert das mittelständische Familienunternehmen mit Robert, Hendrik und Carolin Hochgesand an der Spitze durch flache Hierarchie und individuelle Qualitätsdienstleistung. „Die Arbeit von Howa Sped bestätigt: Rheinhessenwein liegt voll im Trend und erfreut sich größter Beliebtheit. Ebenso steht die Arbeit der Familie stellvertretend für den hohen Standard und die wichtige Rolle des deutschen Mittelstands“, so Held nach einem Gespräch vor Ort.

img_0788Von gelebter und realitätsnaher Inklusion und beherzter Arbeit mit behinderten Menschen zeigte sich Held bei seinem Besuch der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) vollauf begeistert. Während eines längeren Rundgangs durch die Werkstätten und Arbeitsplätze der dort Beschäftigten gewann der Parlamentarier einen vielfältigen Einblick in die Arbeit des Personals und der Beschäftigen durch Gerda Hiemayer, Werkstattleitung Arbeitsbereich, Ulf Kowal, Werkstattleitung Berufsbildungsbereich und Tagesförderstätten und Benedikt Unterhalt von der Arbeitsvorbereitung. „So geht Inklusion durch und mit behinderten Menschen. Inklusion ist keine Einbahnstraße, sondern funktioniert nur in beide Richtungen. Die NRD macht es durch eine großartige Vernetzung zwischen Werkstätten, Tagesförderstätten und Außenarbeitsplätzen möglich, dass die Arbeit mit und für die Menschen im Vordergrund steht – Fernab von Lippenbekenntnissen zur Inklusion“, freute sich Held über die vielen persönlichen Begegnungen in den Werkstätten und die zahlreichen Gespräche. An der Bereisung der Stadt mit Besuchen von Unternehmen und Initiativen, die Held regelmäßig durchführt, nahmen auch der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wörrstadt und Rommersheim, Jan Mecks, Bürgermeister Ingo Kleinfelder und die Beigeordneten Gerhard Seebald und Karl-Heinz Andresen sowie zahlreiche Mitglieder des SPD Ortsvereins teil.

img_0789Ebenso interessante wie facettenreiche Einblicke verschaffte sich Held bei IT-Großprojekt-Spezialist „intertronic“ und in der Flüchtlingssammelunterkunft von Volker Schmand. Abgerundet wurde der spannende Tag durch eine bestens besuchte Info- und Diskussionsrunde in den Neubornstuben unter dem Motto „Berlin trifft Wörrstadt“, in der zahlreiche aktuelle Themen zur Sprache kamen.

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Landtagswahl 2016 – Heiko Sippel bleibt im Landtag

100 Prozent Rheinhesse

sippel_ltw_2016»Die Anstrengungen der letzten Monaten haben sich gelohnt«, sagte Heiko Sippel: »Ich bin überglücklich, dass ich mich auch in den kommenden Jahren als Landtagsabgeordneter für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen darf.« Sippel betonte die tolle Unterstützung des SPD-Ortsvereins in Wörrstadt und Rommersheim. Neben zahlreichen Infoständen und einem Marktfrühstück mit Weck, Worscht und Woi war Heiko Sippel auch mit der Stadtspitze zu Hausbesuchen in Wörrstadt unterwegs. »Den direkten Kontakt mit dem Bürger suchen, das war eines meiner Hauptanliegen«, betonte Sippel. »Ich wollte wissen, was den Bürgern in Wörrstadt und Rommersheim am Herzen liegt und wie ich ihnen in den nächsten Jahren helfen kann.«

Sein Engagement, z. B. für die Bezuschussung der Stadtsanierung und der Kitas oder für ein Lkw-Nachtfahrverbot auf der B 420, wird gewürdigt: Die SPD konnte in Wörrstadt und Rommersheim an Stimmen zulegen. Mit noch mehr Unterstützung kann es nun also weitergehen: »Ich freue mich auf weitere gute Zusammenarbeit mit der Wörrstädter Stadtspitze und dem SPDOrtsverein, um die Anliegen der Wörrstädter Bürger optimal lösen zu können.«

Für Fragen und Anliegen steht Heiko Sippel monatlich in seiner Bürgersprechstunde im SPD-Bürgerbüro in der Alzeyer Hospitalstraße 7 zur Verfügung. Genauere Informationen erhalten Sie unter www.heikosippel.de.

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Generationswechsel im SPD Verband Wörrstadt

vorstand_spd-verband_woerrstadt_2016

Eine starke Fraktion im Ort braucht einen starken Rückhalt im Ortsverein und auf den nächsten Ebenen, z. B. im Verband. Am besten geht das, wenn die Personen identisch sind:

In der Delegiertenversammlung der SPD im Verband Wörrstadt wählten die Genossinnen und Genossen Jan Mecks aus Wörrstadt zu ihrem neuen Vorsitzenden. Zuvor hatte der amtierende Vorsitzende Udo Nehrbaß-Ahles aus Armsheim nach acht Jahren als Vorsitzender seinen Verzicht auf eine erneute Wahl erklärt. »Es ist an der Zeit, einer jüngeren Generation Platz zu machen«, betonte Nehrbaß-Ahles. »Es gilt, insbesondere jüngere Menschen für die politische Arbeit zu gewinnen und dem Mitgliederschwund mit neuen Ideen entgegenzuwirken.«

Nicht nur mit der Wahl des 32-jährigen Jan Mecks hat der SPD-Verband auf dem Weg zu diesem Ziel einen wichtigen Schritt getan, denn durch weitere, neue Mitglieder präsentiert sich der neue Vorstand deutlich verjüngt.

Die Nutzung der neuen Medien wie z.B. Facebook werden für den SPDVerband ein neues Instrument der Öffentlichkeitsarbeit sein, machte der neue Vorsitzende deutlich. Damit wolle man die SPD in der VG Wörrstadt zur Bundestagswahl 2017 und zur Kommunalwahl 2019 gut positionieren, um gute Ergebnisse zu erreichen.

Abschließend bedankte sich Jan Mecks für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bei Udo Nehrbaß-Ahles für seine Arbeit als Vorsitzender.

Der neue Vorstand
Vorsitzender: Jan Mecks, Wörrstadt
Stellvertretende Vorsitzende: Gerlinde Pallos, Saulheim
Stellvertretender Vorsitzender: Christian Wertke, Armsheim
Schriftführerin: Gabriele Prinzler, Partenheim
Kassierer: Markus Werle, Wallertheim
Beisitzer: Ulf Baasch, Sulzheim
Sascha Gärtner, Wörrstadt
Matthias Krauß, Wörrstadt
Manfred Lorig, Saulheim
Christoph Motzek, Saulheim
Udo Nehrbaß-Ahles, Armsheim

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Drei Fragen an …

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Nun gibt es in der SPD-Fraktion Veränderungen, weil Mitglieder wegen Umzugs ihre Arbeit im Stadtrat oder den Ausschüssen beenden müssen. Den ausscheidenden SPDlern möchten wir »Danke« sagen, ihren Nachfolgern wünschen wir viel Erfolg.

Wir haben drei persönliche Fragen an die »Alten« und die Neuen in der SPD-Fraktion gestellt und spannende Antworten erhalten:

Frage 1: Ich engagiere mich in der SPD, weil…
Frage 2: In Wörrstadt setze ich mich besonders ein für…
Frage 3: Neben Kommunalpolitik mag ich am liebsten …

Sascha Gärtner verstärkt die SPD-Fraktion in verschiedenen Ausschüssen

Sascha_Gaertner(1) … weil ich die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger in der Kommunalpolitik vertreten möchte.

(2) … den Erhalt und die Attraktivität der Grünanlagen sowie die Ausstattung der Kindertagesstätten.

(3) … eine ruhige Kugel schieben in meinem Bouleverein.


Manfred Dietzsch kennt die Stadtratsarbeit schon aus früheren Legislaturperioden und ist jetzt wieder Mitglied des Stadtrats

(1)dietzsch … weil ich überzeugterSozialdemokrat bin und finde, dass die SPD sich gleichermaßen für alle Belange der Bürger unserers Landes einsetzt – ganz gleich welcher sozialen Schicht sie auch angehören. Jeder findet in der SPD seine Heimat.

(2) … für ein schöneres Stadtbild – nicht nur im Bereich der geplanten Innenstadtsanierung, sondern in der ganzen Stadt.

(3) … ich liebe meinen Beruf!


Matthias Krauß, musste wegen Umzugs seine Stadtratstätigkeit im Frühjahr 2016 beenden

Krauss(1) … weil ich meine persönlichen Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit sowie Solidarität in den sozial demokratischen Grundwerte wiederfinde.

(2) … ein Miteinander, d.h. für eine soziale Politik, wobei zum Beispiel groß und klein sowie alt und jung gleichermaßen berücksichtigt werden.

(3) … meinen Job in der Kinder- und Jugendhilfe. Das größte Gut ist und bleibt aber für mich, die Wohlfühloase das Familienleben.


Jürgen Bayer, nachdem er bereits in einigen Ausschüssen mitgearbeitet hat, vertritt er seit März 2016 die SPD im Stadtrat Wörrstadt

bayer(1) … ich schon immer eine rote Socke bin und die Sozialdemokratie die beste Gesellschaftsordnung bieten könnte.

(2) … Stadt- und Verkehrsentwicklung. Dazu gehören für mich auch Sport-und Spielplätze

(3) … als Renter mache ich dann am liebsten nix. Aber es kommt immer etwas dazwischen.


Bettina Koch, bis März 2016 saß sie für die SPD im Stadtrat arbeitete in verschiedenen Ausschüssen mit

Koch(1) … weil sich die politischen Ziele der SPD wie z.B. soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit mit meinen persönlichen Einstellungen decken. Auch möchte ich meinen Kindern vermitteln, wie wichtig politisches Engagement ist. Nur so kann man Gesellschaft mitgestalten.

(2) … Auch wenn wir jetzt in Alzey leben, bleiben wir doch in Wörrstadt verwurzelt und dort aktiv. Es bestehen sehr wertvolle Beziehungen zu vielen Freunden und Bekannten in Wörrstadt, welche ich nicht missen möchte. Insbesondere die Herzlichkeit und Fröhlichkeit der Wörrstädter, sowie die gute Zusammenarbeit in der SPD-Fraktion schätze ich sehr. Auf diesem Weg kann ich auch noch etwas Gutes für Wörrstadt tun.

(3) … FASTNACHT! Als aktives Mitglied der Mainzer Ranzengarde im Spielmanns- und Fanfarenzug kann ich meinen Arbeitsund Alltagsstress abbauen. Natürlich bin ich weiterhin für die Seniorenfastnacht in Wörrstadt da. Dann treibe ich etwas Sport, arbeite gerne in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und im Netzwerk Demenz, fahre seit Neuestem einen Vespa-Roller und genieße mein neues Zuhause mit meinen Kindern, meinem Partner samt Hund.

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Nachgehakt: Was wurde aus …

Die SPD-Fraktion will Politik gestalten. Und das gelingt im Stadtrat vor allem über Anträge. Wir sagen Ihnen, was wir im ersten Halbjahr 2016 vorgeschlagen haben – und was daraus geworden ist.

Antrag zur Kosteneinsparung
Stadträte und Ausschussmitglieder bekommen viel Post: Einladungen, Vorlagen für Sitzungen, Protokolle und mehr. Im Jahr sind das oft weit mehr als 100 Seiten Papier. Hier hat die SPD einen elektronischen Versand der Unterlagen vorgeschlagen um zu sparen. Die Stadträte erhalten nun einen Kostenzuschuss für ein Tablet und können sich auf diesem Weg auf Sitzungen vorbereiten und die Gemeinde spart Kosten für Papier, Porto und Personal. Das ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch.Nach der Sommerpause geht`s los.

Antrag zur Verkehrssicherheit
Gegenüber der Einmündung Am Krag in die Rommersheimer Straße wurde auf unseren Antrag ein Spiegel angebracht, der den Autofahrern, die in die Rommersheimer Straße abbiegen wollen, eine bessere Sicht auf die Verkehrssituation ermöglicht. Dieser Vorschlag wurde mittlerweile umgesetzt. Zugegeben – das ist kein großes Ding. Aber auch kleine Schritte führen zum Ziel: Mehr Verkehrssicherheit.

Mehr Licht – weniger Kosten
Straßenbeleuchtung ist notwendig, aber teuer. Billiger wäre der Einsatz moderner LED-Technik. Dazu hat die SPD die Umstellung der Beleuchtung vorgeschlagen. Ein unabhängiger Experte hat den Stadtrat mittlerweile informiert. Ein erster Schritt zur Umstellung soll im Rahmen der Innenstadtsanierung erfolgen. Der nächste Schritt vollzieht sich dann im neuen Baugebiet »Hinter der Bahn«. Außerdem soll ein Gesamtkonzept erstellt werden. Es passiert was.

Anträge zur Innenstadtsanierung
Ebenfalls im Zusammenhang mit der Innenstadtsanierung hat die SPD eine Reihe weiterer Vorschläge gemacht:

– die Einrichtung einer E-Tankstelle. Ein solches Angebot in zentraler Lage wäre ein Beitrag zu einem ökologischen Mobilitätskonzept und würde die Attraktivität Wörrstadts als Einkaufsziel steigern. Ein Stromanbieter als Partner könnte es ermöglichen, Einrichtung und Betrieb für die Gemeinde kostenneutral zu realisieren.

– die Einrichtung eines Kreisels an der B 420 in Richtung Ensheim. Dies soll nun im Rahmen des zu erstellenden Verkehrskonzepts geprüft werden.

– die Einrichtung eines kostenfreien WLAN-Netzes an zentralen Plätzen. Unterwegs möchten viele Menschen Zugriff auf das Netz haben. Möglich machen das öffentliche WLAN-Hotspots. Die SPD hat als einen ersten Schritt die Einrichtung eines solchen drahtlosen lokalen Funknetzwerkes im Zuge der Innenstadtsanierung am Neunröhrenplatz vorgeschlagen.

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Wörrstadt sorgt für (den) Nachwuchs

Seebald

Die Neuborngemeinde ist attraktiv, vor allem für junge Familien. Ein Grund: die gute Infrastruktur, auch in Sachen Kinderbetreuung. Wir haben Gerhard Seebald (SPD) gefragt, was getan werden muss, damit das auch so bleibt:

In Wörrstadt gibt es zurzeit vier Kindertagesstätten. Davon sind zwei zweigruppig, die anderen beiden viergruppig angelegt. Damit war es über viele Jahre kein Problem, die notwendigen Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen.

Doch die Zeiten ändern sich: Wörrstadt wächst und der Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren wird immer größer. Darauf haben Verwaltung und Stadtrat reagiert und beschlossen, im Neubaugebiet »Hinter der Bahn« eine neue, viergruppige Kindertagesstätte zu bauen. In der Zwischenzeit wurde eine zweite Gruppe in der Kita Pfarrstraße eingerichtet.

Nun liegen jedoch neue Zahlen vor, die zeigen: All das reicht nicht aus. Da bis zur Fertigstellung der neuen Kita noch einige Zeit vergeht, wird es in Wörrstadt erstmals Wartelisten für die begehrten Kindergartenplätze geben. Im Laufe des kommenden Kindergartenjahres 2016/17 wird es voraussichtlich eine Fehlkapazität von 42 Plätzen geben. Zeit zum Handeln.

Der Stadtrat wird sich mit einem Vorschlag des Jugendamtes befassen, zwei weitere Gruppen einzurichten – zumindest provisorisch, bis der neue Kindergarten fertig ist und/oder der Bedarf wieder zurückgeht.

Hierfür gilt es nun einen geeigneten Standort zu finden, möglichst mit Anschluss an eine bestehende Kindertagesstätte. Dieses Problem scheint lösbar. Schwieriger wird es wohl, das notwendige Personal zu finden. 4,25 Stellen wären für die geplante Lösung erforderlich.

Und das bei dem bekannten Mangel an qualifizierten Erzieher/-innen. Ein weiteres Problem: Für Provisorien gibt es keine Zuschüsse. Die Stadt muss alle anfallenden Kosten alleine tragen. Es gibt viel zu tun. Packen wir`s an.

Gerhard Seebald (SPD), als Erster Beigeordneter zuständig u.a. für Kindergärten

Anmerkung: Die SPD-Fraktion wird entsprechende Pläne unterstützten. Die Kinder sind es uns wert.

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