Stabwechsel im Fraktionsvorsitz

Jan Mecks folgt auf Rudi Gültner

Zunächst: Glückwunsch zur Wahl, obwohl auch wir uns beglückwünschen können, dass Du als SPDFraktionsvorsitzender im Stadtrat antritts.

Danke für die Vorschusslorbeeren. Ich muss euer Vertrauen noch rechtfertigen. Zudem ist es nicht leicht in die Fußstapfen meines Vorgängers Rudi Gültner zu treten. Er ist seit 13 Jahren Ratsmitglied und hat alles was man für diese Aufgabe braucht. Er ist rhetorisch und inhaltlich immer gut präsent, wenn es darum geht, die Belange der Bürger/-innen zu vertreten und SPD-Positionen im Stadtrat eine Stimme zu verleihen.

Da wirst Du gut und schnell reinwachsen, denn Du bist kein Neuling in der Kommunalpolitik: seit 10 Jahren dabei , seit 2014 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender – viel Erfahrung für einen jungen Genossen.

Ja, in diesen 10 Jahren kam schon einiges zusammen: Seit 2009 bin ich im Stadtrat und habe Schritt für Schritt die wichtige Ausschussarbeit kennengelernt. Die Themen im Haupt- und Finanzausschuss zum Beispiel sind die perfekte Mischung, um sich als junger Kaufmann aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen.

Darüber hinaus bist du auch auf Verbandsgemeindeebene aktiv.

Stimmt. Bei der Wahl 2014 habe ich auch die Chance erhalten, Mitglied im VG-Rat zu sein. Hier versuche ich die Interessen der Wörrstädter zu vertreten. In den Ausschüssen Zentrales + Finanzen, sowie Tourismus, Kultur und Zukunftsentwicklung kann ich dabei auch neue Ideen einbringen.

Klingt schon fast ein bisschen viel. Aber du bist 33 Jahre und top fit, ich glaube du schaffst das.

Fitness ist meine zweite Leidenschaft. Hier finde ich neben Beruf und Politik den Ausgleich. Sport, Unterhaltung und Wellness sind eine perfekte Kombination. Dazu kommt, dass ich sehr gerne in Rheinhessen Rad fahre. Auch politisch liegt mir und der SPD-Fraktion der sportliche Ausgleich am Herzen, deshalb haben wir uns auch für Einrichtung eines Fitness-Parcours für Jung und Alt in Wörrstadt eingesetzt.

Politik macht die SPD nicht nur für Sportler. Ihr habt z. B. beantragt, die Bürgersteige abzusenken. Das kommt vor allem Senioren und Menschen mit Behinderungen zu gute.

Ja, aber auch den Eltern die ihre Kinderwagen durch die Stadt bewegen. Deren Zahl nimmt zu, durch das Neubaugebiet Hinter der Bahn wächst Wörrstadt weiter. Daher werden wir weiterhin neben den Interessen der »Alt-Wörrstädter« auf die jungen Familien und Neubürger achten. Im Bereich der Digitalisierung haben wir freie WLAN-Hotspots an den Plätzen in Wörrstadt erreicht. Im Zuge der Kommunalwahl 2019 arbeiten wir daran, dass wir mehr junge Bürger für unsere politische Arbeit gewinnen und aktivieren können. Auch die Erfüllung der Frauenquote liegt uns sehr am Herzen.

Bei der Landtagswahl hast Du als Mitarbeiter von MdL Heiko Sippel den Wahlkampf mitkoordiniert. Die nächste Wahl ist die Bundestagswahl. Was ist geplant?

Der Landtagswahlkampf war erfolgreich. Und das wollen wir auch im Jahr 2017 fortsetzen. Der Wahlkampf kommt langsam ins Rollen und auch in Wörrstadt werden eine Vielzahl von Aktionen auf den Weg gebracht. Und es ist immer wieder eine schöne Aufgabe, sich für gute Kandidaten wie Heiko Sippel und Marcus Held stark zu machen. In Wörrstadt haben wir eine SPDTruppe, die immer vollen Einsatz bringt.

Dein Lebensmotto lautet: »Das Wir steht vor dem Ich«. In Deinem Studium ging es vor allem um wirtschaftliche Effizienz ein. Das klingt für manche gegensätzlich.

Das ist kein Widerspruch und darf es auch nicht sein. Vielmehr versucht die SPD mehr an sozialer Gerechtigkeit umzusetzen – auch in Wörrstadt. Hierfür treten wir mit unserer Politik schon seit Jahren ein und werden es auch in Zukunft tun.

Danke für das Gespräch.
Das Interview mit Jan Mecks führte Jürgen Bayer.


Liebe Wörrstädterinnen und Wörrstädter,
seit Beginn dieser Legislaturperiode habe ich mich als Fraktionsvorsitzender gemeinsam mit einer starken SPD-Fraktion im Stadtrat für eine bürgernahe Politik eingesetzt und mit zahlreichen Anträgen Wörrstadt immer ein Stückchen lebenswerter machen.

All das kostet Zeit, viel Zeit. Nicht nur für die Stadtratssitzungen, denn die eigentliche Arbeit wird zuvor in den Ausschüssen gemacht. Und davor gibt es Fraktionssitzungen, in denen eigene Ideen entwickelt werden. Neue berufliche Aufgaben machen es mir leider nicht möglich, als Vorsitzender der SPD-Fraktion die ehrenamtliche politische Arbeit fortzusetzen. Ich freue mich deshalb, dass mit Jan Mecks ein junger und kompetenter Kollege diese Aufgaben übernehmen will. Damit ist sichergestellt, dass die SPD-Fraktion die Arbeit unseres Bürgermeisters Ingo Kleinfelder sowie der Beigeordneten unterstützt und mit kreativen Ideen die Stadtratsarbeit bereichert.

Herzlichst Ihr
Rudi Gültner

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Es gibt nichts Gutes – außer man tut es

Was aus den Spenden beim SPD-Marktfrühstück wird

Dreimal im Jahr veranstalten SPD-Fraktion und -Ortsverein ihr traditionelles Marktfrühstück auf dem Bauernmarkt im Winzerhof Huth. Neben Gesprächen mit der Stadtspitze gibt es dabei auch kostenlos »Weck, Worscht und Woi«. Unter dem Motto »Wir geben ALLES – Geben SIE etwas« bittet die SPD um einen kleinen finanziellen Beitrag, der von der SPD an Wörrstädter Vereine weitergegeben wird. Der Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender Jan Mecks zeigt sich von den jweiligen Ergebnissen begeistert. Im diesem Jahr beträgt die Spendensumme 400 Euro. Sie wird der VG Flüchtlingshilfe Wörrstadt zugutekommen. Jeweils 200 Euro gehen an die Ehrenamtlichen des Café Willkommen und an die Ehrenamtlichen der Kleiderkammer.

Bei einem Besuch beider Einrichtungen konnten sich Jan Mecks und sein Fraktionskollege Mustafa Yilmaz von der Arbeit, die den Flüchtlingen zugutekommt, ein eigenes Bild machen: Das Café Willkommen erleichtert es Flüchtlingen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden. Das Angebot der bis zu 30 freiwilligen Helfern erstreckt sich von Hilfestellungen bei Behördengängen, über persönliche Gespräche zur Bewältigung von Konfliktsituationen bis hin zu Informationen über Wörrstadter Vereine oder soziale Dienste. Darüber hinaus gibt es auch immer wieder kleine Probleme zu lösen: »Hier fehlt mal ein Topf, dort mal ein Stuhl. Es sind die alltäglichen Dinge, die mal schnell besorgt werden müssen.« So beschreiben Eberhard Bürgers und Christian Schnabel ihre täglich Unterstützungsarbeit für die Flüchtlinge aus Syrien, Somalia, Iran, Afghanistan und Eritrea. Auch Andrea Rinke-Bachmann, seit gut einem Jahr Koordinatorin der VG Flüchtlingshilfe Wörrstadt ist überaus glücklich darüber, dass sich so viele freiwillige Helfer mit viel Herz und Tatendrang in der Flüchtlingshilfe einbringen.

Mit der Kleiderkammer wird das Angebot im Rahmen der Kooperation zwischen der VG und dem Caritasverband Worms ergänzt. Im Second-Hand-Shop in der Friedrich- Ebert-Straße erhalten Flüchtlinge und Bedürftige Bekleidung, Schuhe, Bettwäsche sowie Haushaltswaren und Geschirr. In den Öffnungszeiten (dienstags und donnerstags) nimmt das Team Spenden entgegen. »Wir schätzen es sehr, dass die vielen Helfer im Café Willkommen sowie in der Kleiderkammer einen Ort der Begegnung geschaffen haben, wo Menschen sich gegenseitig helfen und unterstützen«, würdigte Jan Mecks die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.

Neben Andrea Rinke-Bachmann und Gabriele Dick (Koordination Kleiderkammer) bedankten sich die Helfer/-innen für die aktuelle Spende der Bürger/-innen beim SPD-Marktfrühstück: »Wir werden das Geld für Kaffee, sowie für unsere Frühstückspausen nutzen«, erklärt Andrea Rinke- Bachmann und würdigte nochmals das große Engagement aller Ehrenamtlichen in ihrem Team. Und für die SPD schließt Jan Mecks an: »Wir sagen Danke all denen, die uns bei unserem Marktfrühstück besucht und gespendet haben.«

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Neumitglieder stellen sich vor

Der SPD-Ortsverein Wörrstadt & Rommersheim wächst. Wir stellen drei neue Mitglieder vor und stellen drei Fragen…

Heiko Kleeßen (33), Beruf: Lokführer

Was hat dich dazu bewogen, in die SPD einzutreten ?

Ich komme aus einem politischen Elternhaus. Mein Vater war selbst lange SPD-Mitglied. Irgendwann fing ich an, mich für die Vorgänge in der Politik zu interessieren, war mir zunächst aber nicht sicher, ob ich in die Partei eintreten sollte. Die Einführung der Agenda 2010 hat mich zunächst davon abgehalten. Durch viele Gespräche, die ich mit Kollegen geführt habe, konnte ich zwei Dinge feststellen: zum Einen, dass sich unter »Mutti« Merkels Führung einiges sehr zum Nachteil für die arbeitende Bevölkerung entwickelt hat, was dringend geändert werden muss, und dass es Zeit ist, Verantwortung zu übernehmen für das Wohlergehen meiner Mitmenschen. Eine Person deren vehementer Einsatz für eine humanere Gesellschaft mich sehr beeindruckt hat, war Regine Hildebrandt. Dann hat ein ehemaliger Kollege mal gesagt: »Heiko, du wärst ein guter Politiker – du hörst wenigstens zu« und nicht zuletzt gab es ein gutes Gespräch mit dem sehr engagierten SPD-Ortsvereinvorsitzenden Jan Mecks, der meine Überzeugungen weitgehend teilt – all das hat mich mich letztlich bewogen, in die SPD einzutreten.

Was möchtest du mit der SPD vor Ort verändern ?

Ich möchte eine faire und gerechte Behandlung aller Mitmenschen erreichen. Es
muss jedem möglich sein, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Auf kommunaler Ebene steht da natürlich die Förderung von Integration, der Ausbau von Freizeit- und
Betreuungsangeboten zur Stärkung von Familien sowie der Abbau sozialer Benachteiligung finanziell schwächerer Menschen im Vordergrund. Dies kann jedoch natürlich nicht ausreichen. Verbesserungen für alle Bürger kann man nur auf Landes- bzw.
Bundesebene erreichen. Daher kann ich mir für die Zukunft auch Ämter auf diesen Ebenen vorstellen, ohne dass ich dabei die Basis aus den Augen verlieren will. Wenn sich etwas ändern soll, dann braucht es mehr Menschen wie Regine Hildebrandt und Martin Schulz.

Was sind deine Hobbies ?

Ich bin seit Jahren Mitglied in einem Dartverein in meiner Heimatstadt Frankfurt. Leider komme ich, bedingt durch meinen Beruf, viel zu selten dazu. Ansonsten bin ich ein leidenschaftlicher Taucher und auch im Schwimmbad öfter mal anzutreffen.


Joachim Sieger (46), Beruf: Dipl.-Betriebswirt im Gesundheitswesen

Was hat dich dazu bewogen, in die SPD einzutreten ?

Belange der Arbeitnehmer, des Gesundheits- und Sozialwesens sowie die Förderung der sozialen Gerechtigkeit werden meines Erachtens in der SPD am Besten thematisiert.

Was möchtest du mit der SPD vor Ort verändern ?

Soweit es mir möglich ist, möchte ich mich dafür einbringen, die Menschen für einen sozialen Umgang miteinander zu gewinnen und Hilfestellungen geben, wo sie benötigt wird.

Was sind deine Hobbies ?

Ich spiele Gitarre, singe in einem Männerchor sowie Pop- und Jazzchor in Ober-Olm, weil ich längere Zeit dort gewohnt habe und treibe gerne Sport im Fitnessstudio.


Dr. Christoph Rüdesheim (55), Beruf: Theologe

Was hat dich dazu bewogen, in die SPD einzutreten ?

In einer Zeit, in der antidemokratische und rechtsradikale Kräfte Urstände feiern, ist für mich die „alte Dame“ SPD ein Garant für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und das Einstehen für die zentralen Gerechtigkeitsthemen. Mit meinem Eintritt in die SPD verbinde ich ein Statement für eine Politik, die sich in besonderer Weise für die Schwachen und Zu-kurz Gekommenen einsetzt und die Schere zwischen Reich und Arm durch eine solide Finanz- und Sozialpolitik angeht.

Was möchtest du mit der SPD vor Ort verändern ?

Im Ortsgemeinderat engagiere ich mich für die Dorferneuerung als ein Projekt des sozialen Zusammenhaltes im Dorf, insbesondere zwischen den Generationen. Außerdem ist mir die Partnerschaft mit der französischen Partnergemeinde ein Anliegen. Das verbindende Element ist der wertschätzende Umgang mit Unterschieden und Fremdheit, der sich nicht von selbst einstellt, sondern erarbeitet werden will in Begegnungen und Dialogen.

Was sind deine Hobbies ?

Ich lese gerne Krimi-Literatur und versuche mich im Dudelsackspiel.

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| Marcus Held | AnsprechBar | 18.09.17 |

| AnsprechBar in Wörrstadt |
| Montag, 18. September 2017 |
| 19:00h bis 20:00h |
| Neunröhrenplatz |

Herzliche Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Marcus Held, der mit seiner „AnsprechBar“ am Montag, den 18.09.2017 in Wörrstadt Station macht. Kommen Sie mit Herrn Held und uns ins Gespräch und stellen Sie Ihre Fragen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gute Gespräche.

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SPD-Frühlingsmarkt 2017 ENTFÄLLT


Aufgrund der Baumaßnahmen in der Fr.-Ebert-Straße und dem Neunröhrenplatz im Rahmen der Innenstadtsanierung fällt der WÖRRSTÄDTER SPD-FRÜHLINGSMAKRT dieses Jahr leider aus.

Im kommenden Jahr wird er wieder auf dem neugestalteten Neunröhrenplatz im Zeitraum Ende April / Anfang Mai 2018 stattfinden.


 

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Marcus Held ist unser Mann für Berlin

Am 28. Oktober wurde in der Wörrstädter Neubornhalle der SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl gewählt. Mit der großen Mehrheit von 93 Prozent der abgegebenen Stimmen schickten die 171 Delegierten für den Bundestagswahlkreis 206 ihren Mann für das Rennen um das Direktmandat gewählt. Jetzt steht fest:

MARCUS HELD – UNSER MANN FÜR BERLIN !


  • Zunächst herzlichen Glückwunsch zur Nominierung als SPD-Kandidat für unseren Wahlkreis. Warum sollen Dich die Wähler bei der Bundestagswahl 2017 direkt wählen?

Ich möchte mich auch in den kommenden vier Jahren in Berlin für meine Heimat Rheinhessen einsetzen und möglichst viel für unsere Region raus holen. Dabei weiß ich, was die Bürgerinnen und Bürger umtreibt. Ich höre den Menschen gerne zu und nehme die Themen, aber auch die Unzufriedenheiten mit nach Berlin und äußere sie dort. Das gefällt zwar nicht immer allen in der Hauptstadt, aber ich halte es für elementar in einer Demokratie, dass man auf die tatsächlichen Belange eingeht. Man sollte nicht meinen, Politik muss den Bürgern alles erklären, sondern das muss umgekehrt verstanden werden. Wenn wir das ernst nehmen, dann werden Parteien auch wieder erfolgreich sein.

  • Welche Ziele hast Du in den vergangenen Jahren im Bundestag erreicht? Und was hast Du Dir für die nächste Amtszeit vorgenommen?

In dieser Wahlzeit standen viele Infrastrukturprojekte auf der Liste, was vor allem der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans geschuldet war. Wörrstadt mit der B 420 befindet sich hier im weitergehenden Bedarf, sodass für die nächsten Jahre das Ziel lauten muss, vor Ort eine tragfähige Lösung zu finden (siehe dazu den Kasten unten). Meine Aufgabe sehe ich dann darin, das Geld für den Bau einer Entlastungsstraße zu organisieren. Das sehe ich aus bundespolitischer Sicht als wichtigste Aufgabe für Wörrstadt. Wir müssen natürlich auch aufpassen, dass die Kommunen von ihrer Finanzkraft wieder schlagkräftiger werden. In Berlin haben wir bei der Diskussion
um die regenerativen Energien deshalb Betriebe wie juwi auf dem Schirm gehabt, da sich Entscheidungen in Berlin direkt auf die kommunale Ebene auswirken. Du bist auch auf der SPD-Landesliste weit vorne platziert.

  • Was bedeutet das für Dich und für den Wahlkreis Alzey- Worms? Ansporn oder Ruhekissen?

Natürlich Ansporn den Wahlkreis wieder direkt zu gewinnen. Wenn man einen so guten Listenplatz bekommt, zeigt das vor allem, wie wichtig der SPD unsere Region ist. Dies ist auch eine Wertung gegenüber dem südlichen Rheinhessen.

  • Dein politischer Wunsch für das kommende Wahljahr?

Dass wir faire politische Auseinandersetzungen erleben. Aber dass wir auch inhaltliche Diskussionen über die Zukunft unseres Landes führen. Und dass sich die Menschen am Ende für demokratische Parteien entscheiden. Dort sollen sie bitte auch ihre Unzufriedenheit abladen, aber bitte nicht bei denen, die sowieso nichts ändern, sondern sich aufs Kritisieren beschränken.

  • Und Dein privater Wunsch?

Dass unsere Welt friedlicher wird und wir wieder eine berechtige Hoffnung dafür bekommen, dass unsere Kinder in einer Welt aufwachsen, in der Frieden und Freiheit gilt.


CDU-Abgeordnetenkollege »weckt teilweise falsche Erwartungen«

»Ich bin von den Darstellungen meines CDU-Kollegen Metzler zum Bundesverkehrswegeplan sehr überrascht, weil er in unserer Region teilweise falsche Erwartungen weckt«, so der Bundestagsabgeordnete Marcus Held (SPD) zum Artikel Umgehungsstraßen können kommen vom 3.12.2016 in der Allgemeinen Zeitung.

In einer gemeinsamen Anstrengung sei es zwar gelungen, Lobbyarbeit für die wichtige Verlegung von B 9 und B 420 in Nierstein zu machen.

Anders sehe es aber bei den Maßnahmen der B 420 Umgehung in Wörrstadt und dem Ausbau der A 61 aus: »Hier wirft der Kollege offenbar Äpfel mit Birnen zusammen, denn die B 420 und die A 61 sind nur im weiteren Bedarf mit Planungsrecht.« Dies bedeute konkret, dass im Vergleich zu Nierstein in den nächsten 15 Jahren hier nicht an eine Realisierung zu denken ist. Es können lediglich notwendige Planungen auf den Weg gebracht werden.

»Man darf bei den Bürgern in beiden Fällen keine falschen Erwartungen wecken, was sich sowohl auf die Verkehrssituation in Wörrstadt als auch auf eine Verbesserung des Lärmschutzes an der A 61 bezieht«, geht der SPDBundestagsabgeordnete auf die Stellungnahme seines CDU-Kollegen ein.


 

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