Am 09. Juni SPD wählen!

Hervorgehoben

An was denken Sie, wenn es um die  Kommunalwahl am 09. Juni geht? Vielleicht an die vielen verschiedenen Stimmzettel, die Sie ausfüllen dürfen, und an die vielen Kreuzchen, die Sie dabei setzen können. Vielleicht daran, dass diese Wahlen doch recht kompliziert ausfallen. Damit wären Sie nicht alleine.

Aber es hat ja seinen Sinn. Auf kommunaler Ebene wird auch Politik gemacht, nicht nur in Mainz und Berlin. Die Ergebnisse dieser Politik haben für Ihr Leben in Wörrstadt und Rommersheim direkte Auswirkungen.

Als SPD haben wir für alle Gremien schlagkräftige Listen aufstellen können. Auch stellen wir für die Ämter des Stadtbürgermeisters und des Ortsvorstehers kompetente Kandidaten. So wollen wir uns mit dafür einsetzen, dass Wörrstadt sich weiter gut entwickelt. Kitas, Straßen, ÖPNV, Wohnen, Gewerbe – es gibt viele Themen, bei denen wir anpacken können.

Das gilt nicht nur für Stadtrat und Ortsbeirat, sondern auch für den Verbandsgemeinderat und den Kreistag. Nur wenn alle Ebenen gut zusammenarbeiten, geht es voran.

Und dann ist da noch die Europawahl: Hier geht es darum, auch die großen Linien zu verteidigen – unsere Demokratie gegen ihre Verächter, sachliche Politik gegen Populismus, Nächstenliebe gegen Hass. Deshalb: demokratisch wählen!

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Heiko Kleeßen: Für Lokführer ist es einfacher

Als Lokführer habe ich es einfach: Zu Dienstbeginn fahre ich zum Depot, hole mir dort meinen frisch geputzten Zug, mache die Sicherheitschecks und fahre los. Oder noch einfacher: Ich löse den Kollegen am Bahnsteig ab. Soweit so einfach.

Meine Fahrgäste haben es da schon schwerer: Sie müssen sich vorher informieren, wann der Zug fährt, sich eine Fahrkarte kaufen (wenn sie kein D-Ticket haben) und auch noch rechtzeitig am Bahnhof sein.

Die nächste bange Frage: Fährt der Zug überhaupt? Und bekomme ich einen Sitzplatz? Und wie sieht es eigentlich aus, wenn ich Hilfe brauche? Wenn ich nicht mehr gut zu Fuß bin oder im Rollstuhl sitze: Kann ich dann überhaupt mitfahren?

Berechtigte Fragen, nicht nur beim Zugfahren, sondern auch wenn es um Busse geht. Denn: In Wörrstadt sind wir ziemlich gut aufgestellt, wir haben mehrere Buslinien und einen Bahnhof vor der Tür, von dem aus wir in rund 30 Minuten in Mainz und in 15 Minuten in Alzey sind.

Aber wie kommen wir nach Partenheim? Dorthin müssen wir uns einen Rufbus – im Grunde ein Sammeltaxi – rufen, das auch nur jede Stunde fährt und auch noch 60 Minuten vor Fahrtantritt bestellt werden muss.

Auch auf anderen Linien ist es schwierig, bisweilen muss man zweimal umsteigen und benötigt lange, um ans Ziel zu kommen. Mehr als ärgerlich wenn dann der Busfahrer krank ist (wofür der ja nichts kann) oder der Bus so voll ist, dass die Mutter mit Kinderwagen es schwer hat einen Platz zu finden.

So eine Situation zwingt Menschen, die mobil sein wollen, vor allem wenn sie nicht in Wörrstadt, Saulheim oder Armsheim wohnen, das Auto zu benutzen. Das ist klimaschädlich und Personen, die kein Auto (mehr) fahren können oder besitzen, fallen hinten runter. Fahrdienste wie der Neubornbus oder das VG-Busje sind sehr hilfreich, können das Problem aber nur bedingt lösen. Immerhin geht es im Kreis mit den neuen Buslinien in die richtige Richtung. Es wird weitere Anpassungen der Fahrpläne geben, die uns mit den Nachbargemeinden hoffentlich besser verbinden werden.

Deshalb möchte ich mich im Verkehrsausschuss für einen noch besseren Busverkehr einsetzen. Nur gemeinsam schaffen wir die Verkehrswende und machen Wörrstadt fit für die Zukunft. Für Dich, für Euch, für Alle.

Ihr und Euer Heiko Kleeßen

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